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Solothurner Lautentabulatur

 

Eine Sammelhandschrift aus dem frühen

17. Jahrhundert mit Lautenmusik, geschrieben in französischer Tabulatur, zählt zu den wertvollsten Exemplaren der Historischen Musiksammlung in der Zentralbibliothek Solothurn. Sie ist Teil eines Konvoluts, das ausserdem noch gedruckte Lautenmusik des flämischen Lautenisten Nicolas Vallet (um 1583–nach 1642) enthält. Der Band stammt aus der umfangreichen Musiksammlung des Solothurner Musiklehrers Ludwig Rotschi (1801–1864), der ihn 1855 der Musikbibliothek der Kantonsschule Solothurn geschenkt hatte. Die Handschrift enthält insgesamt 62 Kompositionen berühmter farnzösischer Lautenisten wie Ennemond [ oder Jacques ] Gautier, Julien Perrichon und Robert Ballard sowie Werke anonymer Meister.

 

Eine moderne, kommentierte Edition in Lautentabulatur besorgte der Solothurner Lautenist Christoph Greuter 2010 für den Amadeus Verlag, Winterthur.

 

Bibliographische Angaben:

Solothurner Lautentabulatur DA 111 für Renaissancelaute · 62 Stücke im französischen Stil für eine 7- bis 11-chörige Laute, broschiert, 72 Seiten (Einführungstexte in Deutsch, Englisch, Französisch). Hrsg. Christoph Greuter. Bestell-Nr. BP 1682, Katalogrichtpreis Sfr. 44.-/ EUR 28


Einige Beispiele aus der Lautenhandschrift, übertragen von Christoph Greuter in moderne Notenschrift für Tasteninstrumente auf zwei Systemen, können von der Website der Zentralbibliothek Solothurn als
PDF-Dateien heruntergeladen werden.

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